348 Tage.

Heute ist der Tag gekommen. Der Tag, den ich von allen Tagen am wenigsten herbeigewünscht habe und von dem ich doch wusste, dass er unaufhaltsam näher kommt – denn es heißt entgültig Abschied nehmen. Abschied von Japan.

Wie die Überschrift schon sagt war ich 348 volle Tage meines Working Holidays in Japan. 348 Tage voller Reisen, Abenteuer, neuen Orten und Gesichtern. 348 Tage, die nicht immer einfach, aber doch immer genauso waren wie sie sein sollten.

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Tokyo Disneyland

Letzte Woche ging endlich ein großer Kindheitstraum von mir in Erfüllung – es ging ins Disneyland. Seit ich denken kann wollte ich einmal das Disneyland besuchen, was wir aber nie gemacht haben. Daher habe ich die Gelegenheit endlich genutzt um das Disneyland von Tokyo zu besuchen.

Eigentlich wollte ich mit einer Bekannten ins DisneySea gehen. Das DisneySea ist einzigartig und gibt es so nur in Tokyo. Die beiden Parks liegen nebeneinander und natürlich darf man für jeden Park extra Eintritt berappen und das nicht zu knapp. Daher wollten wir eigentlich ins DisneySea gehen, allerdings haben wir das zeitlich nicht mehr hinbekommen und konnten uns leider nicht mehr treffen bevor mein Flug zurück nach Deutschland geht. Also bin ich einfach alleine ins Disneyland, denn ich bin jemand dem es nichts ausmacht auch so etwas alleine zu unternehmen.

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Das Tokyo Disneyland liegt eigentlich schon in der Präfektur Chiba, ziemlich nah am Meer. Ich habe etwa eine Stunde gebraucht bis ich dort war. Das Ticket hatte ich mir ein paar Tage zuvor im Disneystore in Shibuya gekauft, so dass ich nicht mehr an der Kasse anstehen musste.

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Auf in den Norden: Hokkaido

Meine letzte „größere Reise“ in Japan waren 5 Tage Hokkaido in der ersten Juni-Woche. Damit war ich übrigens auf allen Hauptinseln Japans außer Shikoku – das wird irgendwann aber auch noch erledigt.

Zunächst ging es aber erst einmal noch nach Hokkaido. Hokkaido (北海道) ist die nördlichste der japanischen Inseln und vor allem bekannt für endlose Natur und Einsamkeit. Es gibt dort viele Nationalparks, in denen man Reiern, Bären, Affen und vielem mehr begegnen kann. Von allen japanischen Inseln ist sie noch am ürsprünglichsten. Wie auf Okinawa wird allgemein dazu geraten, ein Mietauto auf Hokkaido zu benutzen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nur sehr spärlich gesäht sind und man zu den meisten Orten ohne Auto gar nicht hinkommt. Ich konnte mir allerdings wieder kein Auto mieten und wollte dies auch nicht, also war meine Route etwas eingeschränkt. Außerdem ist Anfang Juni eigentlich keine sehr gute Zeit um nach Hokkaido zu reisen, da es eine Art Zwischensaison ist. Hokkaido ist vor allem im Winter wegen den vielen Wintersportmöglichkeiten attraktiv und im Sommer aufgrund der vielen blühenden Blumenfelder ein beliebtes Reiseziel. Leider blieb mir aber zeitlich nur noch der Juni.

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