Meine ersten Tage in Japan

Ich bin nun seit dem 13. Juli für mein Working Holiday in Japan und habe endlich einmal Zeit gefunden, hier ein paar Zeilen zu schreiben und ein bisschen zu erzählen.
Zurzeit wohne ich in Fukuoka, einer Stadt auf der süd-westlichsten japanischen Hauptinsel namens Kyushu. Fukuoka ist eine sehr schöne Stadt. Sie hat für mich genau die richtige Größe – nicht zu klein und nicht zu groß, d.h. man kann vieles unternehmen und hat trotzdem nicht mit der Größe einer Megastadt wie Tokyo zu kämpfen. Fukuoka liegt direkt am Meer, deswegen gibt es auch einen wunderschönen Strand, den Momochi Beach.

Die ersten Tage hier waren sehr anstrengend und aufregend. Zu Beginn ging es mir nicht sonderlich gut – das Wetter und feucht-heiße Klima machte mir ganz schön zu schaffen. Außerdem hatte ich die ersten drei Tage mit einem Jetlag zu kämpfen, das hat sich aber Gott sei dank gelegt.
Montags nach meiner Ankunft hatte ich das erste Mal Schule. Ich gehe für 8 Wochen auf eine Sprachschule, um mein Japanisch noch etwas auf Vordermann zu bringen. Das erste Problem bestand allerdings darin, die Schule zu finden. Nachdem ich eine Weile mit der Karte in der Umgebung herumgeirrt war, habe ich es doch gefunden. Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde sowie einen schriftlichen und mündlichen Einstufungstest. Ich wurde auf Stufe 3 von 6 gestuft. Danach hatten wir noch eine kleine Stadtführung in der näheren Umgebung der Schule.
Am nächsten Tag ging der Unterricht gleich los. Wir sind nur zu zweit in einer Klasse, was sehr angenehm ist. Der Unterricht macht sehr viel Spaß und ich habe schon viel neues gelernt. Meine Lehrerin ist klasse und erklärt sehr gut. Der Unterricht findet nur auf Japanisch statt, was zwar manchmal etwas anstrengend ist, aber wirklich sehr viel bringt. Auch mein größter Schwachpunkt beim Japanischen, das Sprechen, hat sich dadurch nach ein paar Tagen schon deutlich verbessert.

Ich wohne hier übrigens in einer Flat-Share. In meinem Fall ist das eine ältere Japanerin, die Ausländer in ihrer Wohnung aufnimmt. Ich habe also mein eigenes Zimmer, Küche und Bad kann ich mitbenutzen. Die Wohnung liegt sehr zentral und ich brauche nur drei Minuten bis zur nächsten U-Bahn Station, dem nächsten Konbini oder Supermarkt.

Mit der Schule oder anderen Sprachschülern unternehmen wir oft etwas nachmittags, es gibt zum Beispiel verschiedene Aktivitäten oder Kurse, zu denen man sich anmelden kann. Dazu zählen zum Beispiel Kanji Stunden, Kaligraphie, verschiedene Ausflüge oder andere Unternehmungen.
Auch einige bekannte Orte Fukuokas habe ich bereits besucht, dazu ein anderes Mal mehr.

Mittlerweile bin ich übrigens auch stolze Besitzerin eines japanischen Handys – da das Ganze ein absolutes Trauerspiel war und ich immer noch nicht damit telefonieren kann, werde ich darüber aber am besten mal extra erzählen 😉

Bisher habe ich Fukuoka jedenfalls schon sehr in mein Herz geschlossen und werde bald noch mehr von dieser tollen Stadt und anderen Dingen erzählen!

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6 Gedanken zu “Meine ersten Tage in Japan

  1. Schön das du heil angekommen bist. 🙂
    Das ihr nur zu zweit in der Schule seid ist natürlich wunderbar praktisch fürs lernen und durch die Kurse kann man dann trotzdem Kontakte knüpfen. Klingt super.

    Ich hoffe mal es folgt irgendwann noch ein Blog vom Meer? ;D
    Bei den Wetter kann man da ja nur jede freie Minute verbringen. (Hier ist es zum Glück wieder runtergekühlt)

    Bin gespannt wie es dir weiter so ergehen wird in Japan und was du noch schönes und verrücktest erleben wirst.
    Auf jeden Fall viel viel Spaß ❤

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    • Nein nein, wir sind schon mehr Leute in der Schule, nur in meiner Klasse sind wir zu zweit, weil das nach dem Level geht 🙂 Damit jeder in die richtige Klasse von seinem Sprachniveau her kommt, wird zu Beginn dieser Einstufungstest gemacht und im Moment sind wir eben nur zwei Leute auf diesem Niveau – ist also eigentlich eher Privatunterricht 😉

      Aber auf jeden Fall, ich werde auch bestimmt noch öfter ans Meer fahren, brauche ca. 20 Minuten mit dem Bus an den Strand~

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  2. Ich habe schon gespannt auf deinen Bericht gewartet und ihn jetzt endlich gelesen 😀
    Ich finde es so aufregend was du machst!

    Erzähl mal von dem Test: Ist Stufe 3 von 6 gut? Sprich: Warst du schon Fortgeschritten oder noch Anfängerin?

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg in deinem Unterricht und freue mich auf neue Artikel! 🙂

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  3. Hey Caro 🙂
    Jetzt bin ich auch endlich mal dazu gekommen, zu lesen, was du in Japan so erlebst 😀
    Die Sprachkurse hören sich ja toll an. Zu zweit in einer Klasse, da lernt man sich eine Menge!!
    Ich kann mir vorstellen, dass es zuerst schwierig war, den Unterricht nur auf Japanisch zu führen. Ging mir als die Uni anfing genauso.
    Und Level 3 von 6 hört sich doch gar nicht mal schlecht an 😉
    Liebe Grüße

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