Universal Studios Japan

Der letzte Ausflug, den ich von Kyoto aus unternommen habe, ging Ende März nach Osaka. Ich hatte mich mit einer japanischen Freundin verabredet, die ich schon seit ein paar Jahren kenne, aber schon lange nicht mehr gesehen hatte. Deswegen hatte ich mich sehr auf diesen Tag gefreut. Es sollte in die Universal Studios Japan gehen, einen großen Freizeitpark in Osaka.

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Wir hatten vorher sehr lange überlegt, wann wir gehen sollten, denn der Eintritt ist nicht gerade billig. Es gibt viele verschiedene Tickets, zum Beispiel kostet das Ticket nur noch die Hälfte wenn man ab 17 Uhr geht, aber dafür hat man kaum mehr Zeit etwas im Park zu machen, weil man immer sehr lange an den Achterbahnen und Attraktionen anstehen muss. Dann gibt es spezielle „Fast Passes“ – man kann gegen einen Aufpreis ohne oder mit nur geringer Wartezeit die Warteschlange überspringen und kommt gleich an die Reihe. Allerdings kosten diese Pässe ein Vermögen, denn man bezahlt den normalen Ticketpreis plus den Preis für den Fast Pass – damit ist man umgerechnet bei fast 100 Euro! Da wir das Beide sehr viel fanden, sind wir das Risiko eingegangen und einfach an einem Samstag zur normalen Öffnungszeit des Parks mit normalen Tickets hingegangen.

Wir hatten uns an der Bahnstation verabredet und sind dann zusammen zunächst in den nächsten Lawson (also einen Konbini) gegangen, um uns dort die Tickets zu kaufen. So mussten wir schon einmal nicht an den Kassen am Park anstehen und sparten etwas Zeit, denn zu dieser Zeit waren gerade Schulferien, was den Park noch voller machte als er ohnehin schon gewesen wäre.

Im Park angekommen hechteten wir erst einmal zu den Ticketmaschinen für The Wizarding World of Harry Potter, die momentane Hauptattraktion des Parks. Diesen Teil gibt es in den Universal Studios in Osaka erst seit Juli letzten Jahres und neue Attraktionen sind immer sehr voll und beliebt. Daher mussten wir uns noch Zeittickets holen, denn nur mit diesen und auch nur zu dieser Zeit darf man den Teil des Parks betreten. Japan liebt solche Ticketsysteme, weil sie die Massen etwas verteilen sollen – es sind sonst einfach zu viele Menschen.

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Unsere Tickets für Harry Potter waren erst für 16:30 Uhr, wir hatten also noch genug Zeit uns den Rest des Parks anzusehen. Mit einer Karte ausgestattet liefen wir erst einmal etwas herum und überlegten uns, was wir uns noch anschauen wollten.
Der Park erinnerte mich von seinem Design her etwas an den Europa-Park, nur dass das Design gerade am Eingang des Parks auf Amerika und vor allem New York ausgerichtet war. Die Straßen und Gebäude waren New York nachempfunden und man hatte den Eindruck, geradewegs nach New York teleportiert worden zu sein – allerdings sehr verjapanisiert 😉

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Als erstes haben wir uns für die Attraktion Jurassic Park entschieden. Auch hier mussten wir uns zunächst Zeittickets holen, aber diese bekamen wir hier nach kurzem Anstehen schon für 12 Uhr. Bis dahin hatten wir also auch noch etwas Zeit und wir wollten daher erst etwas zu Mittag essen. Wie so üblich ist das Essen in solchen Vergnügungsparks leider sehr, sehr teuer. Wir liefen eine Weile im Imbissbudenteil des Parks herum und suchten nach etwas günstigem zu essen, natürlich vergeblich. Eigentlich wollten wir ins Snoopy-Restaurant gehen, aber die Portionen waren so winzig das wir davon wahrscheinlich nicht satt geworden wären. Es hätte eine Osteraktion gegeben, bei der man das Essen in einem süßen Snoopy-Teller serviert bekommt, den man danach mitnehmen darf – das hat uns gereizt, aber wir haben es dann doch sein lassen. Daher haben wir uns irgendwann für ein Stück Pizza und ein Drinkset entschieden. Für ein großes Stück Pizza und das Getränk bezahlten wir zwar auch jeder 1000 Yen, aber so ist das eben in Freizeitparks – außerdem hatten wir Hunger.

Irgendwann hatten wir auch endlich einen freien Tisch aufgetan – was gar nicht so einfach war, da freie Plätze gnadenlos umkämpft waren (nachdem uns eine Chinesin – die versuchte für 8 Personen Plätze freizuhalten – von ihrem Tisch verscheucht hatte, haben wir so lange in einer Ecke herumgelungert und uns dann gleich auf einen Tisch gestürzt, als die Leute aufgestanden sind). Nachdem wir unseren Hunger gestillt hatten war es auch schon fast Zeit für Jurassic Park. Auf dem Weg zur Attraktion fragte ich mich, ob es so eine gute Idee gewesen war, so kurz vorher noch etwas zu essen. Ich fragte daher meine Freundin, ob sie schon einmal damit gefahren war und wusste, was auf uns zukommen würde. Sie war allerdings bei ihrem letzten Besuch in den Universal Studios nur im Harry Potter Teil gewesen und auch für sie war es das erste Mal in Jurassic Park. Daher studierten wir noch einmal den Prospekt und versuchten herauszufinden, um was für ein Fahrgeschäft es sich handeln würde. Wir konnten vom Bild her jedoch nur auf viel Wasser schließen – oh je, eine Wildwasserbahn. Als wir uns fragten, ob man arg nass wird, schaute ich in den strahlend blauen Himmel hoch (das Wetter war an diesem Tag wirklich toll und warm) und meinte nur: „Auch wenn wir nass werden, wir trocknen bestimmt ganz schnell wieder bei diesem guten Wetter! Das bisschen Wasser.“ Hätte ich meine Klappe doch nur nicht so weit aufgerissen…

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Um kurz nach zwölf durften wir dann mit unserem Ticket nach drinnen gehen. Dort mussten wir noch einmal kurz anstehen, doch die Schlange rückte sehr schnell vor, da immer etwa 9 Leute in ein Boot passten. Allerdings, es handelte sich um Boote, Wasser würde uns also auf jeden Fall erwarten. Irgendwann waren wir dann vorne angekommen und würden mit dem nächsten Boot fahren können. Wir konnten uns den Platz im Boot nicht aussuchen, da die Leute einfach wie sie kamen aufgefüllt wurden. Und daher konnten wir auch nichts dagegen tun das wir ganz vorne im Boot saßen. Meine Freundin meinte etwas entsetzt, dass wir bestimmt furchtbar nass werden würden. Zuversichtlich winkte ich ab. „Ach was, wenn wir schnell genug fahren spritzt das Wasser einfach über uns drüber!“ Und wieder konnte ich meine Klappe nicht halten. Vielleicht wäre ich weniger zuversichtlich gewesen, hätte ich mich einmal zu den anderen Passagieren umgedreht. Dabei wäre mir wohl aufgefallen, dass alle außer uns ausgestattet mit riesigen Regencapes in ihren Sitzen saßen…
Endlich setzte sich das Boot in Bewegung. Die ersten paar Meter war es eine ganz einfache, ruhige Bootsfahrt. Wir kamen an Dinos vorbei, die sich bewegten und aus dem Wasser tranken oder ihren langen Hals über unser Boot reckten. Irgendwann fuhren wir um eine Kurve und es war so gemacht, als wären wir vom Weg abgekommen. Wir fuhren an leeren Käfigen vorbei, elektronische zerstörte Drähte hingen von der Decke. Dinos rannten an der Seite herum und jagten uns. Bald ging es tiefer in eine Art Tunnel und im Dunkeln machten die elektrischen Dinos einen ganz schönen Lärm. Irgendwann ging es steil nach oben – sehr, sehr steil. Mich beschlich das ungute Gefühl, dass wir im wahrsten Sinne des Wortes am Höhepunkt angekommen waren. Genau in diesem Moment brach vor uns aus dem Dunkeln der Kopf eines Tyrannosaurus Rex und schnappte nach uns – und es ging nach unten. Bei der steilen dunkeln Abfahrt hatte ich das Gefühl, mich würde es kopfüber aus dem Sitz heben und ich krallte mich am Sicherheitsbügel fest. Natürlich schrien alle, es ging immerhin gefühlt im 90° Winkel nach unten 😀 Als wir nach Draußen ins Licht rasten wurde mir klar – trocken würden wir nicht aussteigen. Und als wir in der geraden Ebene aufkamen, brach eine riesige Welle eiskalten Wassers über uns hinweg. Dann waren wir wieder am Startpunkt angekommen. Meine Freundin und ich schauten uns für einen Moment lange an – und brachen dann in lautes Gelächter aus. Wir konnten nicht mehr aufhören zu lachen; wir sahen beide so aus, als ob man uns einen Eimer Wasser über die Köpfe gekippt hätte. Während wir lachend ausstiegen und die anderen Passagiere ihre Regencapes wegpackten, wrangen wir unsere Haare und Klamotten aus. Als wir uns dann am Ausgang noch das Foto ansahen, dass beim T-Rex geschossen worden war, lachten wir noch mehr – wir erinnern uns: ich hatte in diesem Moment ja Angst gehabt ich würde kopfüber nach draußen fliegen, was man auch am Foto erkennen konnte. Ich hatte meine Augen fest zu, kreischte und krallte mich panisch mit beiden Händen am Sicherheitsbügel fest. Meine Freundin zog derweil eine Grimasse, als würde sie gleich anfangen zu weinen. Es war wirklich sehr lustig und wir kriegten uns danach noch eine ganze Weile vor lachen nicht mehr ein.

Im Anschluss sind wir dann ein wenig planlos im Park herumgelaufen und in ein paar Läden gegangen. Es gab zum Beispiel einen Souvenir-Laden nur mit Minionartikeln (die kleinen gelben Kerle aus dem Film „Ich – einfach unverbesserlich“). Als wir den Laden wieder verließen fand davor noch eine Straßenaufführung mit Menschen in Minionkostümen statt.

Danach überlegten wir uns, wo wir uns noch anstellen könnten. Wir entschieden uns für Spider Man. Dort musste man keine Zeittickets holen, aber wir standen dafür wohl viel länger an. Es dauerte fast zwei Stunden bis wir mitfahren durften. In dieser Wartezeit führte die Schlange durch mehrere unterschiedlich gestaltete Räume, die sich auf die Spider Man Comics und die Zeichentrickserie bezogen, die ich aber beide nicht kenne. Die sich immer wiederholenden Videos auf den Monitoren nervten mit der Zeit gewaltig und ich hoffte, dass sich die ganze Warterei dann am Ende auch lohnen würde. Irgendwann bekamen wir von einer Mitarbeiterin 3D-Brillen und durften in das Fahrzeug steigen.
Auch diese Fahrt machte dann wieder viel Spaß. Man fuhr mit einer Art gepanzertem Auto durch New York und begegnete den Erzfeinden von Spider Man, die einen mit Feuer, Wasser (ja, wir wurden wieder mal nass) und einigen anderen Dingen angriffen. Am Ende fielen wir dann mit dem Auto von einem Hochhaus und Spider Man rettete uns indem er ein Netz spannte. Das war wirklich gut gemacht.

Es war jetzt schon Nachmittag und nachdem wir noch in einer paar Läden gewesen waren, machten wir uns auf den Weg zum Harry Potter Teil des Parks. Darauf hatte ich mich (als großer Fan von Harry Potter) die ganze Zeit am meisten gefreut. Wir hatten aber noch etwa eine Stunde Zeit, daher holten wir uns etwas zu trinken und zu essen und setzten uns im Schatten von großen Felsen und bereits begleitet von Harry Potter Musik auf den Boden.
Endlich war es irgendwann soweit und wir durften mit unseren Tickets The Wizarding World of Harry Potter betreten. Wir liefen einen Weg durch einen kleinen Wald entlang, wo wir bereits auf den blauen Ford Anglia von Ron’s Vater trafen, der eine Bruchlandung an einem Baum hingelegt hatte.

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Dann ging es um eine Ecke und wir standen vor den Toren von Hogsmeade. Es war wirklich beeindruckend; alles wirkte so echt. Wir betraten das Dorf und gingen am Hogwarts Express vorbei die Straße in Richtung Schloss nach oben. Wir wollten zuerst zum Schloss, da wir dort wahrscheinlich wieder lange anstehen mussten.
Auch das Dorf war bereits ein Erlebnis. Die Läden aus der Winkelgasse und Hogsmeade waren alle mit viel Liebe zum Detail nachgebaut worden. Wir gingen an den Drei Besen, Ollivander, dem Honigtopf und vielen anderen Geschäften vorbei. Fast hätte man meinen können, wir wären geradewegs in die Zaubererwelt gebeamt worden – wären da nicht die ganzen Muggel überall gewesen.

Als wir dann um die nächste Ecke gingen deutete meine Freundin mit dem Finger in die Ferne: das gewaltige Schloss Hogwarts ragte dort auf einem Hügel in den Himmel empor. Es war schon ein gewaltiger Anblick und sah täuschend echt aus. Sogar der schwarze See und Hagrids Hütte waren dort zu finden.

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Wir stellten uns also an die lange Schlange an, die ins Schoss führte. Die Schlange führte dieses Mal durch die Gewächshäuser von Hogwarts, was ich eine tolle Idee fand. Auch hier wurde pausenlos der Soundtrack der Filme gespielt und ich glaube bis wir irgendwann am Schloss waren hatten wir den kompletten Soundtrack durchgehört. Es dauerte nämlich wieder Ewigkeiten doch irgendwann standen wir dann vor dem großen Portal des Schlosses.
Nachdem wir hineingegangen waren mussten wir unsere Taschen und alle Habseligkeiten in Schließfächern verstauen – was ich sehr schade fand, denn ich hätte auch vom Inneren des Schlosses gerne Fotos gemacht.

Zuerst kamen wir in die Eingangshalle. Dort ging es eine Treppe nach oben. Sich bewegende und sprechende Gemälde hingen an den Wänden und stimmten uns auf unsere Tour durch Hogwarts ein.
Der nächste Raum war dann Dumbledores Büro, wo uns der Schulleiter persönlich empfing, und weiter ging es dann in das Klassenzimmer für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Dort erschienen uns dieses Mal Harry, Ron und Hermine als Hologram. Als nächstes kamen wir durch einen langen Flur mit ein paar Zauberutensilien zum sprechenden Hut, der uns erklärte, wie wir uns im nächsten Raum verhalten sollten. Es ging nämlich zum letzten Teil der Tour, dem Fahrgeschäft Harry Potter and the Forbidden Journey. Wir betraten eine Halle und ich bin mir nicht ganz sicher ob es die große Halle oder der Raum der Wünsche darstellen sollte, ich glaube aber eher Letzteres. Zu Viert setzten wir uns in eine Art schwebende Gondel, der Sicherheitsbügel wurde geschlossen und es ging ins Dunkle. Dort begegneten wir Hermine, die uns mit Flohpulver nach Hogwarts schickte. Und es begann die wahrscheinlich tollste Fahrt, die ich in meinem ganzen Leben in einem Freizeitpark erlebt habe. Das 3D und die Effekte waren unglaublich. Wir flogen zunächst über Hogwarts hinweg, wo uns Ron und Harry auf Besen empfingen. Wir flogen über das Quidditchfeld und jagten den Schnatz, es ging durch den verbotenen Wald wo wir Aragog trafen, vorbei an der peitchenden Weide, durch die Kammer des Schreckens und wir begegneten Dementoren. Das war unglaublich gut gemacht! Es wurde kalt und von ringsherum hörte man einen Herzschlag, so dass es einem wirklich kalt den Rücken herunterlief bis Harry uns dazu anhielt an etwas glückliches zu denken und einen Patronus beschwor. Es gab so viel zu sehen das ich mich schon gar nicht mehr an alles erinnern kann. Es ging über die Dächer von Hogwarts und steil nach unten und ein Drache jagte uns über die Dächer hinweg und spie Feuer. Wir flogen dann irgendwann über den See auf Hogwarts zu, wo wir wohlbehalten ankamen, uns alle zujubelten und Hermine uns mit dem Flohpulver wieder „in die echte Welt“ zurückschickte. Ich war so hin und weg das ich aus dem Schloss gar nicht mehr raus wollte 😀

In die echte Welt kamen wir dann aber wieder recht schnell, da wir in einem vollgestopften und lauten Souvenirladen herauskamen und wir flüchteten schnell nach draußen. Mittlerweile war es schon fast dunkel und wir gingen noch zu Hagrids Hütte, wo wir uns noch an der kleinen Achterbahn Flight of the Hippogriff anstellen. Irgendwie hatte ich davor von allen Dingen des Tages als einzigstes Bammel, ich mag Achterbahnen nicht egal wie klein sie sind 😉 Meine Freundin beruhigte mich aber und meinte das die Fahrt gar nicht schlimm sei und das war sie am Ende eigentlich auch nicht, aber es hat mir von allen Fahrten des Tages am wenigsten gefallen.

Im Anschluss sind wir noch etwas in Hogsmeade herumgelaufen und ich habe mir bei einem Stand ein Butterbier gekauft, weil ich das unbedingt einmal probieren wollte. Der Geschmack war… sehr speziell. Es hat mich an irgendetwas erinnert aber ich konnte es nicht genau zuordnen, ich glaube es war Ginger Ale. Es war auf jeden Fall sehr süß und ich konnte es daher absolut nicht leer trinken. Daher haben wir es uns geteilt und jeder hat die Hälfte getrunken, während wir über den See Schloss Hogwarts betrachtet haben. Mittlerweile waren die Lichter im Schloss angegangen, was einfach nur toll aussah.
Danach sind wir noch zu Ollivander, wo ein kleiner Junge seinen Zauberstab ausgesucht bekommen hat (mit passender Showeinlage von welkenden Blumen und zerspringendem Glas, bis der Richtige am Ende gefunden war).
Nachdem wir noch durch einige Läden gegangen waren und zurück zum Eingang liefen, meinte meine Freundin, dass wir im Hogwarts Express noch ein Foto machen könnten. Ich war mir eigentlich ziemlich sicher dass das Geld kostete, aber sie meinte wir könnten das auch mit unseren Kameras machen lassen. Im Endeffekt war es natürlich so, dass das nicht erlaubt war, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß uns verkleidet mit Mantel, Schal und Zauberstäben in ein Abteil zu setzen 😉 Das Foto hätte übrigens 2000 Yen gekostet und das war wohl das teuerste Foto, dem ich je in irgendwelchen Freizeitparks oder Attraktionen über den Weg gelaufen bin.
Schweren Herzens gingen wir dann wieder zurück und verließen The Wizarding World of Harry Potter. Ich wollte überwiegend wegen diesem Teil des Parks in die Universal Studios und hatte gehofft, dass sich der teure Eintrittspreis dafür auch lohnen würde. Und das hat es sich auf jeden Fall!

Wir gingen dann nochmal in einen Souvenirladen weil meine Freundin noch Omiyage (also ein paar Mitbringsel, meistens etwas zu essen wie z.B. Süßigkeiten) brauchte, die in Japan eine sehr große Rolle spielen. Wer von einem Urlaub oder Ausflug kein Omiyage mitbringt kann, vor allem am Arbeitsplatz, ganz schön in Ungnade fallen.
Danach haben wir uns um halb neun noch die Starlight Parade angesehen, die zwar ganz gut gemacht war, aber irgendwie leicht deplaziert wirkte. Es waren neben Snoopy, Hello Kitty und Elmo nämlich unter anderem auch Figuren aus Alice im Wunderland und Aladdin dabei und ich fragte mich warum. Das wirkte wie vom Disneyland abgeguckt.

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Als wir dann zusammen zur Bahn zurückliefen waren wir uns Beide einig, dass sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt hatte. Es war ein sehr lustiger Tag und wir haben viel gelacht. Ich war sehr froh das wir die Universal Studios besucht hatten. Und als mir meine Freundin noch ein für mich heimlich gekauftes Omiyage als (wie sie es nannte) Abschiedsgeschenk gab, weil ich ja nach Tokyo zog, hatte ich doch ein paar Tränchen in den Augen.

Wir fuhren dann zusammen nach Kyoto zurück und ich fiel bald todmüde ins Bett. Der Tag war wirklich toll und es hat sehr viel Spaß gemacht. Die Universal Studios gibt es neben Osaka übrigens noch in Los Angeles, Florida, Dubai und Singapur, wobei sich einige Attraktionen in den jeweiligen Parks unterscheiden. Wer auch einmal die Chance hat die Universal Studios zu besuchen, sollte das unbedingt einmal tun 🙂

Ein paar Eindrücke des Tages habe ich in diesem Video festgehalten:

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