Tokyo Disneyland

Letzte Woche ging endlich ein großer Kindheitstraum von mir in Erfüllung – es ging ins Disneyland. Seit ich denken kann wollte ich einmal das Disneyland besuchen, was wir aber nie gemacht haben. Daher habe ich die Gelegenheit endlich genutzt um das Disneyland von Tokyo zu besuchen.

Eigentlich wollte ich mit einer Bekannten ins DisneySea gehen. Das DisneySea ist einzigartig und gibt es so nur in Tokyo. Die beiden Parks liegen nebeneinander und natürlich darf man für jeden Park extra Eintritt berappen und das nicht zu knapp. Daher wollten wir eigentlich ins DisneySea gehen, allerdings haben wir das zeitlich nicht mehr hinbekommen und konnten uns leider nicht mehr treffen bevor mein Flug zurück nach Deutschland geht. Also bin ich einfach alleine ins Disneyland, denn ich bin jemand dem es nichts ausmacht auch so etwas alleine zu unternehmen.

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Das Tokyo Disneyland liegt eigentlich schon in der Präfektur Chiba, ziemlich nah am Meer. Ich habe etwa eine Stunde gebraucht bis ich dort war. Das Ticket hatte ich mir ein paar Tage zuvor im Disneystore in Shibuya gekauft, so dass ich nicht mehr an der Kasse anstehen musste.

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Universal Studios Japan

Der letzte Ausflug, den ich von Kyoto aus unternommen habe, ging Ende März nach Osaka. Ich hatte mich mit einer japanischen Freundin verabredet, die ich schon seit ein paar Jahren kenne, aber schon lange nicht mehr gesehen hatte. Deswegen hatte ich mich sehr auf diesen Tag gefreut. Es sollte in die Universal Studios Japan gehen, einen großen Freizeitpark in Osaka.

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Wir hatten vorher sehr lange überlegt, wann wir gehen sollten, denn der Eintritt ist nicht gerade billig. Es gibt viele verschiedene Tickets, zum Beispiel kostet das Ticket nur noch die Hälfte wenn man ab 17 Uhr geht, aber dafür hat man kaum mehr Zeit etwas im Park zu machen, weil man immer sehr lange an den Achterbahnen und Attraktionen anstehen muss. Dann gibt es spezielle „Fast Passes“ – man kann gegen einen Aufpreis ohne oder mit nur geringer Wartezeit die Warteschlange überspringen und kommt gleich an die Reihe. Allerdings kosten diese Pässe ein Vermögen, denn man bezahlt den normalen Ticketpreis plus den Preis für den Fast Pass – damit ist man umgerechnet bei fast 100 Euro! Da wir das Beide sehr viel fanden, sind wir das Risiko eingegangen und einfach an einem Samstag zur normalen Öffnungszeit des Parks mit normalen Tickets hingegangen.

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Katzencafè.

Mitte März war ich zum ersten Mal in einem Katzencafè. Katzencafè? Nein, dass ist kein Cafè für Katzen – es ist ein Konzept, dass in Asien seit etwa 2004 immer beliebter wird. Man könnte sagen, es ist ein spezielles Cafè für Katzenmenschen!

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Was macht man zum Beispiel, wenn man keine eigene Katze halten kann? Etwa weil keine Tiere in der Wohnung erlaubt sind, jemand in der Familie eine Tierhaarallergie hat oder man zu viel arbeiten muss? Wenn man einfach mal mit einer Samtpfote schmusen will oder einfach nur die beruhigende Gegenwart von Tieren schätzt? Genau, man geht in ein Katzencafè. Katzencafès gibt es in Japan vor allem in großen Städten. Es sind spezielle Cafès, in denen Katzen wohnen und man kann dort mit ihnen spielen, schmusen oder sie einfach nur beobachten. Nebenbei gibt es natürlich auch Getränke und kleine Gerichte zum Essen. Kinder sind in Katzencafès gemeinhin nicht erlaubt, damit die Tiere ihre Ruhe haben können.
Die Wahl des Katzencafès ist sehr wichtig. Man sollte nur Cafès unterstützen, die ihren Tieren eine gute Umgebung und Haltungsbedingungen bieten. Es soll nämlich auch Cafès geben, die ihre Tiere mit Drogen vollpumpen, damit sie still halten und alles mit sich machen lassen, solche Cafès sollte man natürlich auf keinen Fall unterstützen… Die Tiere sollten sich außerdem zurückziehen dürfen, wenn sie ihre Ruhe haben wollen.

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Bei einem japanischen Baseballspiel

Anfang September war ich mit meiner thailändischen Mitbewohnerin (und mittlerweile übrigens guten Freundin) bei einem Baseballspiel im Fukuoka Dome, dem Baseballstadion der Stadt. Im Fukuoka Dome werden zwar auch immer mal wieder Konzerte abgehalten, aber eigentlich ist es ein riesiges Baseballstadion. Die Mannschaft der Stadt sind die Fukuoka Softbank Hawks, die ziemlich bekannt und – soweit ich es beurteilen kann – wohl auch recht gut sind. Da ich Baseball schon immer spannend fand und für eine kurze Zeit auch einmal Softball gespielt habe, wollte ich unbedingt einmal zu einem Baseballspiel, deswegen habe ich mich sehr darauf gefreut und war vorher richtig aufgeregt. Und es hat sich gelohnt. Ich hatte an diesem Tag Nachmittagsunterricht, weswegen ich meine Lehrerin bat, ob wir nicht eher aufhören könnten. Als sie herausfand das ich zu einem Baseballspiel ging, war sie ganz aufgeregt und erzählte mir sofort, welche ihre Lieblingsspieler waren. Ich konnte mir allerdings gerade mal einen Namen merken und das er einen Bart hat 😀 Dafür nahm ich mir vor, beim Spiel darauf zu achten, ob dieser auch dabei war. Nachdem ich mich mit meiner Mitbewohnerin an der U-Bahn Station getroffen hatte, gingen wir zusammen zum Dome. Wir liefen dazu einfach den ganzen Menschen hinterher, die alle in ihren Softbank-Trikots in eine einzige Richtung liefen, aber auch so ist der Dome nicht zu übersehen.

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