Auf in den Norden: Hokkaido

Meine letzte „größere Reise“ in Japan waren 5 Tage Hokkaido in der ersten Juni-Woche. Damit war ich übrigens auf allen Hauptinseln Japans außer Shikoku – das wird irgendwann aber auch noch erledigt.

Zunächst ging es aber erst einmal noch nach Hokkaido. Hokkaido (北海道) ist die nördlichste der japanischen Inseln und vor allem bekannt für endlose Natur und Einsamkeit. Es gibt dort viele Nationalparks, in denen man Reiern, Bären, Affen und vielem mehr begegnen kann. Von allen japanischen Inseln ist sie noch am ürsprünglichsten. Wie auf Okinawa wird allgemein dazu geraten, ein Mietauto auf Hokkaido zu benutzen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nur sehr spärlich gesäht sind und man zu den meisten Orten ohne Auto gar nicht hinkommt. Ich konnte mir allerdings wieder kein Auto mieten und wollte dies auch nicht, also war meine Route etwas eingeschränkt. Außerdem ist Anfang Juni eigentlich keine sehr gute Zeit um nach Hokkaido zu reisen, da es eine Art Zwischensaison ist. Hokkaido ist vor allem im Winter wegen den vielen Wintersportmöglichkeiten attraktiv und im Sommer aufgrund der vielen blühenden Blumenfelder ein beliebtes Reiseziel. Leider blieb mir aber zeitlich nur noch der Juni.

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Der Fuji – Den Göttern so nah

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Der Fuji (富士山, Fuji-san oder eher fälschlicherweise Fuji-yama) ist ein zurzeit nicht aktiver Vulkan auf der Hauptinsel Honshu. Er ist mit 3776 Metern Höhe der höhste Berg Japans und wohl auch der bekannteste. Seit 2013 gehört er zum Weltkulturerbe und jährlich besteigen ihn tausende von Menschen. Der Fuji gilt als heilig und auf ihm soll angeblich die Gottheit Konohanasakuyahime hausen. Bei gutem Wetter kann man den Fuji sogar von Tokyo und Yokohama aus sehen.

Mitte Mai habe ich mich dazu entschlossen, einmal die Umgebung um den Fuji herum zu besuchen. Dazu bin ich mit dem Bus etwa 2 Stunden bis nach Kawaguchiko gefahren, einer der besten Ausgangspunkte für Ausflüge in die Umgebung des heiligen Berges.

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Ein Tagesausflug nach Shiga

Im März wollte ich von Kyoto aus noch einmal einen Tagesausflug machen und bin in die Präfektur Shiga gefahren, die im Osten an Kyoto angrenzt.

Zuerst habe ich mir die Stadt Otsu ausgesucht. Otsu (大津市) ist der Verwaltungssitz von Shiga und nicht sehr weit von Kyoto entfernt. Dort kann man den größten See Japans (immerhin 674 km²), den Lake Biwa, besuchen, auf den ich neugierig war und deswegen auch nach Otsu gefahren bin.

Vom Bahnhof aus waren es etwa 15 Minuten durch die Stadt bis an das Südufer des Sees. Irgendwie war ich dann aber ziemlich enttäuscht – ich dachte es gäbe auch etwas zu sehen oder wenigstens einen Spazierweg, mehr Natur, was aber überhaupt nicht der Fall war. Es war einfach nur viel Wasser an dem ein paar Angler hockten.

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