Die Burg von Kumamoto

Nachdem wir vom Vulkan Aso wieder hinabgestiegen waren und etwas zu Mittag gegessen hatten, haben wir noch einen Abstecher nach Kumamoto und zu der dortigen Burg gemacht.

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Kumamoto

Von 熊本市 (Kumamoto-shi, Kumamoto-Stadt) selbst kann ich nicht sehr viel berichten, weil ich von der Stadt selbst nicht sehr viel gesehen habe. Allerdings hat Kumamoto ein bekanntes Maskottchen, くまモン (Kumamon), einen schwarzen Bären, der überall in Japan sehr bekannt ist. Kumamoto ist übrigens eine Partnerstadt des deutschen Heidelberg.

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Kumamoto Burg

Die Burg wurde um 1601 gebaut, durch mehrere Brände und Kämpfe zersteut und mehrmals wieder aufgebaut. Man kann sich zwei verschiedene Türme sowie den Vorplatz und ein paar Nebengebäude anschauen. Im Inneren der Burg gibt es mehrere Ausstellungsstücke und Bilder, die man sich anschauen kann während man die vielen Stufen nach oben zum Aussichtsturm steigt. Da mich die Burg sehr an das Osaka-Schloss und das dortige Museum erinnert hat, fand ich es nicht sonderlich interessant. Nachdem wir ein bisschen die Aussicht genossen und ein paar Fotos gemacht hatten, sind wir wieder nach unten gestiegen. Es war zwar ganz interessant noch ein bisschen das Innere der Burg zu sehen, allerdings glaube ich nicht das ich noch viel mehr japanischen Burgen oder Schlösser besichtigen muss, da alle in denen ich bisher war relativ ähnlich waren 😉

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In einem Nebengebäude gibt es dann noch ein paar alte Räume zu besichtigen, dass fand ich weitaus interessanter. Man konnte sich gut vorstellen, wie die Menschen früher dort gelebt haben mussten. Wie es in vielen derartigen Museen in Japan ist muss man sich auch dort die Schuhe ausziehen, was nach einigen Stunden in dicken Turnschuhen sehr angenehm war.

Nachdem wir uns wieder am vereinbarten Treffpunkt getroffen hatten, gingen wir zurück zum Auto und fuhren zurück nach Fukuoka, wobei wir ein paar Mal im Stau standen, da nach den Feiertagen jetzt viele Menschen ebenfalls nach Hause fuhren.