Katzencafè.

Mitte März war ich zum ersten Mal in einem Katzencafè. Katzencafè? Nein, dass ist kein Cafè für Katzen – es ist ein Konzept, dass in Asien seit etwa 2004 immer beliebter wird. Man könnte sagen, es ist ein spezielles Cafè für Katzenmenschen!

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Was macht man zum Beispiel, wenn man keine eigene Katze halten kann? Etwa weil keine Tiere in der Wohnung erlaubt sind, jemand in der Familie eine Tierhaarallergie hat oder man zu viel arbeiten muss? Wenn man einfach mal mit einer Samtpfote schmusen will oder einfach nur die beruhigende Gegenwart von Tieren schätzt? Genau, man geht in ein Katzencafè. Katzencafès gibt es in Japan vor allem in großen Städten. Es sind spezielle Cafès, in denen Katzen wohnen und man kann dort mit ihnen spielen, schmusen oder sie einfach nur beobachten. Nebenbei gibt es natürlich auch Getränke und kleine Gerichte zum Essen. Kinder sind in Katzencafès gemeinhin nicht erlaubt, damit die Tiere ihre Ruhe haben können.
Die Wahl des Katzencafès ist sehr wichtig. Man sollte nur Cafès unterstützen, die ihren Tieren eine gute Umgebung und Haltungsbedingungen bieten. Es soll nämlich auch Cafès geben, die ihre Tiere mit Drogen vollpumpen, damit sie still halten und alles mit sich machen lassen, solche Cafès sollte man natürlich auf keinen Fall unterstützen… Die Tiere sollten sich außerdem zurückziehen dürfen, wenn sie ihre Ruhe haben wollen.

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Arashiyama

Mitte März war ich zu einem kleinen Tagesausflug in Arashiyama. Arashiyama (嵐山) ist ein Außenbezirk im Westen Kyotos. Er dient vor allem als Naherholungsgebiet für die Einwohner von Kyoto und als beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Wer einmal etwas von Kyoto aus in die Natur möchte, der ist in Arashiyama richtig.

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Die schönsten Schreine & Tempel Kyotos

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Für Menschen, die sich gerne japanische Schreine und Tempel ansehen, ist Kyoto eine wahre Goldgrube. Es gibt hunderte von Schrein- und Tempelanlangen über die ganze Stadt verteilt, viele von ihnen schon hunderte von Jahren alt. Kyoto wurde nämlich während des zweiten Weltkrieges aufgrund seines kulturellen Erbes verschont und daher sind sehr viele alte Anlagen noch genau so, wie sie bereits vor hunderten von Jahren waren.

Schreine und Tempel zu besuchen finde ich überall in Japan immer sehr interessant – allerdings wird man bald feststellen, dass sich viele Anlagen doch sehr ähneln. Es gibt aber einige wirklich tolle Schreine und Tempel, die sich sehr von anderen unterscheiden und die man daher unbedingt gesehen haben muss. Daher habe ich mir gedacht, hier einmal eine kleine Aufstellung der für mich schönsten Schrein- und Tempelanlagen in Kyoto zu machen.

(Anmerkung: Die meisten Fotos in diesem Beitrag wurden bereits letztes Jahr im Herbst während der Momiji-Zeit aufgenommen, während der ich viele Schreine und Tempel besucht habe. Da ich ohnehin noch ein paar Fotos vom Herbst hier auf meinem Blog zeigen wollte, verbinde ich dies jetzt einfach mit diesem Beitrag, da die Herbstfärbungen in Japan wirklich sehenswert sind. Das ist wie ich finde auch die schönste Zeit Tempel und Schreine zu besuchen!)

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